Bitterorangenlikör

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Bitterorangenlikör aus Hamburg

 

Hamburg – Nayorku.

Der Fachlehrer und Konditormeister Michael Werner hatte im Frühjahr zur Bitterorangensaison die Idee, eine neue Rezeptur für eine besondere Spezialität zu entwickeln und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Zu diesem Zweck komponierte er eine erfrischende Mixtur aus Bitterorangen, versetzt mit Zucker, Zitronen, Zimt und weiteren besonderen Gewürzen auf Weinbasis. Herausgekommen ist ein exklusiver Likör, der pur, aber auch sehr gut mit Tonic Water oder Prosecco genossen werden kann. Angesetzt wurden zwei Tontöpfe, aus denen über 50 Flaschen abgefüllt werden konnten. „Um die Rezeptur auch zukünftig zu verfeinern, habe ich zwei leicht unterschiedliche Geschmacksvarianten kreiert. Beide sind geschmacklich sehr rund geworden“, freut sich Michael Werner.

Ebenso freut sich die stellvertretende Schulleiterin Sandra Hahn, die die Aktion von Anfang an unterstützt hat. „Unsere Schule hat sich schon immer engagiert, da war es für mich selbstverständlich, die gute Idee von Michael Werner zu unterstützen“, erläutert sie. Die Leiterin hat nicht nur die Küche und Gerätschaften der Schule zur Verfügung gestellt, sondern auch die Kosten der Ausgangsmaterialien übernommen.

Diese Aktion ist großartig und gerade in heutigen Zeiten nicht selbstverständlich. Ein riesengroßes Dankeschön an alle Beteiligten und besonders dem Fachlehrer für seine Idee und Umsetzung zeigt sich Torsten Schwetje vom gemeinnützigen Verein HibeKi e.V. dankbar. Der Erlös der Aktion soll zu 100% in die Schule in Afrika fließen, die der Verein aufgebaut hat. Seit 2014 engagieren sich die Mitglieder des Vereins in Nayorku, einem kleinen Dorf im Norden von Ghana. Sie haben dort für benachteiligte Kinder eine Schule errichtet und seitdem ständig ausgebaut. Die Spenden fließen in das neue Projekt, das die Wasserversorgung für das gesamte Dorf verbessern soll.

Wer mehr erfahren möchte, HibeKi durch Spenden oder Abschluss einer Patenschaft unterstützen möchte, kann dies gerne auf www.hibeki.de oder per Mail an info@hibeki.de tun.

 

v. li. n. re.: Sandra Hahn, Torsten Schwetje, Michael Werner, Kirsten Schwetje

 

      

HibeKiBitterorangenlikör
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Tische für Nayorku

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Tische für Nayorku

 

Hamburg – Nayorku.

Große Freude in Nayorku: Endlich kann die Schulmahlzeit dank neuen Mobiliars gemeinsam an Tischen sitzend in der neu errichteten Kantine eingenommen werden!

Seit Gründung der Schule in 2014 mussten sich alle Schülerinnen und Schüler bei der Einnahme der täglichen Schüssel mit Reis und einer Art Fischsoße einen Platz auf dem Boden irgendwo auf dem Schulgelände suchen. Auch waren nicht einmal genügend Schüsseln für alle Kinder vorhanden, so dass in zwei Durchgängen gegessen werden musste. Das ist dank der neu errichteten Kantine und dem neuen Mobiliar nun Vergangenheit.

Möglich gemacht hat diesen Fortschritt die Hamburger Käselow Gruppe, deren Inhaber Torben Käselow die Summe von 10.000€ gespendet hat. Hierdurch konnte die Situation vor Ort zielgerichtet, schnell und direkt verbessert werden.

„Besonders gefällt mir, dass der Verein HibeKi persönliche Kontakte nach Ghana hat und durch kurze Entscheidungswege direkt, schnell und passgenau Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Einfach machen!“, erläutert der 35-jährige. „Einfach machen“ ist auch sein Wahlspruch, der den Hamburger durch sein berufliches Leben begleitet: 2011 kaufte er seine erste Eigentumswohnung in Ahrensburg, während seine Firmengruppe heute bereits mehrere 100 Wohneinheiten im Bestand hat.

2011 war auch das Jahr, in dem die Vereinsgründerin von HibeKi, Johanna Sander, die ersten Kontakte nach Ghana knüpfte: Aus ihrem Freiwilligenaufenthalt entstand der Wunsch, für 26 Waisenkinder eine Schule zu bauen. Zur Gründung des Vereins in 2014 stand bereits das erste Schulgebäude. Mittlerweile ist im Dorf Nayorku ein Bildungs-Campus gewachsen: Neben einer kompletten Grundschule mit Kindergarten und Kleinkindbetreuung ist auch eine Junior High School entstanden. Aktuell erhalten hier 142 benachteiligte Kinder Bildung und Schlüsselkompetenzen für ihr Leben.  Dies ist besonders wichtig, weil es kaum bezahlte Arbeitsplätze in dem Dorf mit 3.000 Einwohnern gibt. Die Menschen leben von Feldarbeit für den Eigenbedarf, was bei schlechten Ernten auch zu Hungersnot führen kann. Die Schule bildet somit eine gute Basis für eine Verbesserung der Lebensbedingungen.

„Doch es gibt noch viel zu tun“, so Sander, die als Psychotherapeutin für Kinder- und Jugendliche arbeitet. „Das dringendste Projekt ist gleichzeitig das größte in der bisherigen Vereinsgeschichte: Wir wollen die Wasserversorgung für das gesamte Dorf Nayorku verbessern, Wasser ist die Grundlage für alles weitere!“ Sander veranschlagt Gesamtkosten von 70.000€ für das Projekt, zeigt sich aber dankbar und zuversichtlich: „HibeKi ist dank der Unterstützung von so vielen Menschen stark gewachsen, wie zum Beispiel von Torben Käselow, so dass es nicht die Frage ist, ob wir die Wasserversorgung angehen werden, sondern nur wann.“ Das Ziel ist es, bereits im Frühjahr 2022 zu starten. Auch an Ideen für weitere Projekte mangelt es nicht, immer jedoch stehen Bildung und Gesundheitsmaßnahmen im Vordergrund, da hierdurch auf gesunder Basis Kompetenzen vermittelt werden sollen, die wiederum den Schlüssel für eine selbstbestimmte Zukunft bilden.

„Einfach machen“ – ein Motto, das sowohl Sander als auch Käselow verbindet.

 

VORHER:

So sah die Situation vorher aus.

 

Zum Essen mussten die Kinder auf dem Boden sitzen.

 

 

 

NACHHER:

Die neuen Tische und Stühle ermöglichen ein gemeinsames Essen.

 

Unsere Schule wird stetig verbessert.

 

Das Mobiliar wurde lokal angefertigt und hat Arbeit in die Region gebracht.

 

 

 

 

 

 

HibeKiTische für Nayorku
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